Du bist nicht eingeschlafen.
Mia saß noch auf der Bettkante, die Beine übereinander, und cremte sich weiter ein, langsam, als hätte sie Zeit. In der anderen Hand lag er. Achtzehn Zentimeter, warm, die Spitze noch feucht von dem, was du über ihre Titten gespritzt hattest, kurz bevor die Klinge durch war. Zwischen deinen Beinen war nichts mehr. Glatt. Heiß vom Schnitt, der irgendwie nicht blutete, sondern nur pochte, als hätte jemand den Rest einfach vergessen.
Sie bemerkte, dass du sie ansahst.
„Wach“, sagte sie. Kein Mitleid. Eher zufrieden. Sie hob ihn ein Stück, damit du ihn sehen musstest, schwer in ihrer Faust, die Nägel noch an der Unterseite. „Der hier hat auf meine Brüste gestarrt und gedacht, er darf. Jetzt starrst du, und er darf nicht mehr mitstarren.“
Du spürtest ihre Finger.
Nicht als Erinnerung. Wirklich. Der Druck ihrer Faust, der Daumen, der einmal über die Eichel strich, das Kühle der Creme, als sie ihn aus Versehen dagegen hielt. Es lief dir durch den Bauch, genau dorthin, wo nichts mehr war, und der Stumpf zuckte, nutzlos, gegen das Laken.
Mia hielt inne.
„Oh“, sagte sie leise. Sie drückte fester. Du keuchtest. Sie drückte noch einmal, prüfend, und sah von ihm zu der leeren Stelle zwischen deinen Beinen. „Du spürst das.“ Ein Lächeln, langsam, das Dekolleté noch glänzend, der Schlüssel warm zwischen den Brüsten, nutzlos jetzt. „Der Käfig war schon gemein. Das hier ist besser.“
Sie stand auf, stellte sich direkt vor dein Gesicht, fünfundsiebzig B auf Augenhöhe, und rieb ihn einmal zwischen ihnen, links, rechts, der gleiche weiche Druck wie vor dem Schnitt. Du spürtest es von innen. Sie spürte nur das Gewicht in der Hand. Deine Hüften hoben sich gegen nichts.
„Bitte“, sagtest du.
„Bitte was?“ Sie ließ ihn gegen eine Brustwarze stoßen, hart gegen hart, und du zucktest so heftig, dass der Stumpf das Laken traf. „Du bist gekommen. Im Käfig. Vor meinen Titten. Ich hab’s dir gesagt. Einmal, und er gehört mir.“ Sie beugte sich herunter, die Lippen an deinem Ohr, er zwischen euch, und flüsterte: „Und jetzt kommst du, wann ich will. Aus dem Nichts. Während ich den hier behalte.“
Sie schloss die Hand und bewegte sie, langsam, quälend, der Daumen fest über die Eichel, so wie vorhin. Der Höhepunkt kam ohne Warnung. Heiß, stoßweise, aus dem Stumpf auf deinen Bauch, während er in ihrer Faust nur zuckte und nichts mehr hergeben konnte. Mia lachte, atemlos, und wurde noch nasser davon, die Schenkel wieder eng aneinander.
„Siehst du“, sagte sie und cremte sich weiter ein, milchig, glänzend, direkt vor deinem Gesicht, ihn locker in der anderen Hand. „Kein Käfig mehr nötig. Kein Schlüssel. Du liegst da, spritzt aus der leeren Stelle, und ich schlaf heute Nacht mit achtzehn Zentimetern auf dem Kissen. Warm. Deiner. Nicht mehr deiner.“
Sie legte ihn sich zwischen die Brüste, hielt ihn dort fest und sah dich an, bis deine Augen zufielen. Das Letzte, was du spürtest, war das Heben und Senken ihres Atems an ihm. Und das Pochen am Stumpf, das nicht aufhörte, nur weil er schon weg war.